Aktionen / Exkursionen

Die Hexenverfolgung in Freiburg

Die Klassen 1BK1T1 und 1BK1T2 haben zum Abschluss des Schuljahres einen Ausflug nach Freiburg unternommen.

Begleitet von ihren Klassenlehrer/innen, Katja Fleig, Helen Körfges und Volker Wörhle, nahmen sie an einer historischen Stadtführung teil.

Hexen, Folter, Scheiterhaufen

Bei der Historischen Führung rund um die "Hexen von Freiburg", geht es um drei mutmaßliche Hexen von 1599 namens Catharina Stadellmenin (die "Hexe von Freiburg"), Margaretha Mößmerin und Anna Wolffartin. Die drei Frauen lebten friedlich in Freiburg – bis sie von der Hexerei bezichtigt werden.

Sie waren reiche Witwen von ehemaligen Stadträten. Und sie waren die letzten Frauen, die in Freiburg als Hexen hingerichtet wurden.

Sie wurden zuerst auf dem Schutzrain – ca. beim heutigen Kartoffelmarkt - enthauptet. Dann wurden die Leichenteile mit der Schubkarre zur Hinrichtungsstätte gebracht - in der Nähe des Pressehauses - und vollständig verbrannt. Sie hatten erst nach längerer Folter gestanden.

Warum das geschieht oder ob sie sogar "peinlich" befragt wurden, haben wir bei der Führung erfahren. Wir wurden zu den Wohnhäusern der "Hexen", zu ihren Kerkern und Folterstätten bis hin zum Hinrichtungsplatz vor den Toren der damaligen Stadt Freiburg geführt.

(Filomena Scilanga, 1BK1T1)

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